Astitit regina a dextris tuis in vestitu deaurato,

circumdata varietate. (Ps. 44, 10b)


Gedanken über die Schönheit und Reinheit

des katholischen Glaubens und der Liturgie

10 Februar 2019

Papst Pius XI. (1857-1939)

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Erinnert sei am heutigen Tage auch an den 80. Todestag von Papst Pius XI. am 10.2.1939.
Hilfreich für uns ist unter anderem seine Enzyklika "Mortalium animos" vom 6.1.1928. So schreibt der Papst:
" ... Ganz ähnlich wollen nun einige auch auf dem Gebiet vorgehen, das der von Christus dem Herrn festgelegten Ordnung des Neuen Bundes unterliegt. Durch die Erkenntnis der Tatsache, daß es nur sehr wenige Menschen gibt, denen jeder religiöse Sinn abgeht, glauben sie sich zu der Hoffnung berechtigt, es werde sich bei aller Verschiedenheit der Völker bezüglich der religiösen Ansichten doch ohne Schwierigkeit eine brüderliche Übereinstimmung im Bekenntnis gewisser Wahrheiten als gemeinsamer Grundlage des religiösen Lebens erreichen lassen. Zu diesem Zwecke halten sie vor einer zahlreichen Zuhörerschaft Konferenzen, Versammlungen und Vorträge, zu denen sie alle ohne jeden Unterschied zur Aussprache einladen: Heiden jeder Art und Christen, und endlich auch jene, die unseligerweise von Christus abgefallen sind oder die seine göttliche Natur und seine göttliche Sendung erbittert und hartnäckig bekämpfen.
Derartige Versuche können von den Katholiken in keiner Weise gebilligt werden. Sie gehen ja von der falschen Meinung jener aus, die da glauben, alle Religionen seien gleich gut lobenswert, weil alle, wenn auch in verschiedenen Formen, doch gleichermaßen dem uns angeborenen und natürlichen Sinn Ausdruck geben, durch den wir nach Gott verlangen und uns seiner Oberherrschaft gehorsam unterwerfen. Die Vertreter solcher Ansichten sind nun nicht nur in Irrtum und Selbsttäuschung befangen, sondern sie lehnen auch die wahre Religion ab, indem sie ihren Begriff verfälschen. Auf diese Weise kommen sie Schritt für Schritt zum Naturalismus und Atheismus. Daraus ergibt sich dann ganz klar die Folgerung, daß jeder, der solchen Ansichten und Bemühungen beipflichtet, den Boden der von Gott geoffenbarten Religion vollständig verläßt ..."
Das sind Worte aus dem Munde eines Stellvertreters Christi, die ganz mit der überlieferten Lehre der Kirche übereinstimmen und uns bis heute eine wichtige Richtschnur in dieser turbulenten Zeit sind ...

30 Januar 2019

Das Beichtsakrament — einige praktische Ratschläge für eine fruchtbare Beichte


1. Im Beichtsakrament werden nur diejenigen Sünden vergeben, die man bereut und vor dem Priester bekennt (oder bekennen wollte, sie jedoch bspw. in der Beichte vergißt). Daher ist eine gründliche Vorbereitung auf die Beichte unerläßlich. Hier helfen verschiedene Beichtspiegel, z. B. die kleine Broschüre von P. Ramm FSSP oder auch ein Beichtspiegel in den Laienmeßbüchern (z. B. im „Schott“). Die Beschäftigung mit der Sünde schärft das Gewissen und macht den Gläubigen sensibler für alles das, was in einem ungeordnet ist und mit der Hilfe Gottes überwunden werden soll. Wer keine Beichtpraxis hat, weiß daher in der Regel nicht, was er beichten soll. Grundsätzlich sollte man mindestens einmal im Monat, besser alle 1-2 Wochen zur Beichte gehen, auch wenn man der Meinung ist, nur kleinere läßliche Sünden begangen zu haben. Dazu sollte mindestens einmal im Leben eine sog. Lebensbeichte abgelegt haben, besser ist eine mehrmalige „Lebensabschnittsbeichte“ entlang der biographischen Einschnitte oder Stationen alle paar Jahre oder Jahrzehnte. Hier geht es darum, auch aus der Tiefe seiner Vergangenheit die persönlichen Sünden hervorzuholen, so weit es möglich ist. Sünden, die tatsächlich im Laufe des Lebens vergessen wurden (das können eigentlich keine wirklich schweren Sünden sein, an die ich mich ja erinnern würde) oder im Dunkel der Zeit vor der Bekehrung liegen, kann man natürlich nicht beichten. Diese Sünden sind allein der Barmherzigkeit Gottes anzuvertrauen. Er sieht unseren guten und schwachen Willen und unsere Mühe.
Einen Priester, der „von allen Sünden“ losspricht, sollte man auf die falsche Absolutionsform hinweisen und, falls er nicht einsichtig ist, als Beichtvater meiden.

2. Zur Vollständigkeit einer Beichte gehört auch, daß ich alle mir bekannten Sünden bekenne und bereue (zur Erweckung der Reue gibt es in den Büchern schöne Gebete). Es ist unmöglich, bei mehreren schweren Sünden nur einen Teil zu bekennen. Schwere Sünden können nur gemeinsam vergeben werden. Wer bspw. einen versäumten Meßbesuch am Sonntag beichtet, zugleich aber seine Geschlechtsgemeinschaft ohne Ehe verschweigt, dem kann auch die erste schwere Sünde nicht nachgelassen werden. Alle schweren Sünden bilden eine Einheit, jede einzelne schwere Sünde jedoch zerstört die Kindschaft Gottes und beraubt die Seele der heiligmachenden Gnade. Es ist also unmöglich, in einer Seele den Gnadenstand aufgrund der Beichte einer Sache wieder herzustellen, in einer anderen Sache jedoch den Gnadenstand in derselben Seele zu verweigern. Entweder werden also alle schweren Sünden bereut, bekannt und vergeben (und die heiligmachende Gnade kehrt zurück in die Seele) oder gar keine.
Man kann sich zur Beichtvorbereitung einen Notizzettel erstellen, um bei der Beichte nichts zu vergessen. Einfacher ist die Notizfunktion im Smartphone, so daß ich nach der Beichte die Aufzählungen freudig löschen kann …

3. Zur Vollständigkeit der Beichte gehört ebenfalls das Bekenntnis nach der Art der Sünde, Zahl und evtl. der Umstände. Es ist nicht angemessen, lange Erklärungen abzugeben. Gott weiß um die Sünde und das Bekenntnis. Allein der Priester muß die Schwere der Sünde beurteilen können. Dafür ist nicht nur die Art der Sünde wichtig (auch in ihrer Vollständigkeit: Habe ich ein Seil gestohlen oder war daran auch noch eine Kuh angebunden?), sondern auch die Häufigkeit (Habe ich einmal die Sonntagsmesse ohne Entschuldigung versäumt oder war ich ein ganzes Jahr nicht in der hl. Messe?). Manchmal sind zur Beurteilung die Umstände der Sünde wichtig, doch wird hier der Priester bei Unklarheiten nachfragen.
Also: Je knapper und punktgenauer das Bekenntnis ist, desto besser war die Vorbereitung! Und bitte keine langen Erklärungen oder gar Relativierungen! Wenn Beichtgelegenheit vor der hl. Messe ist, gibt es nicht die Zeit für lange Gespräche. Wer wirklich länger mit dem Priester sprechen möchte, vereinbart einen gesonderten Beichttermin. Hierzu gehören auch die Formen von geistlicher Beratung und Seelenführung, die jedoch von einer sakramentalen Beichte zu unterscheiden sind.
Zum Beichtvater ist zu sagen: Er hat nicht in der Sünde des Beichtenden herumzurühren und neugierige Fragen zu stellen, gerade auch nicht im sechsten Gebot. Der Priester übt im Beichtstuhl eine richterlicher Funktion aus; die sakramentale Lossprechung ist ein richterlicher Akt, es geht hier nicht um Lebensbegleitung, Seelenführung, Therapie o. ä.
Ebenso anstößig ist es, wenn der Priester im Beichtstuhl die Gelegenheit zu einer ausführlichen persönlichen Katechese und Predigt nutzt, so nach dem Motto: Hier kann mir der Gläubige nicht entwischen! Der Priester sollte evtl. einen kurzen Rat und eine Mahnung geben, nicht mehr.

4. Der Gläubige sollte sich nicht zieren, immer wieder seine läßlichen Gewohnheitssünden bzw. Hauptfehler zu beichten. Diese sind im geistlichen Leben die Hauptfeinde. Ein guter Katholik sollte in der Lage sein, die schwere Sünde zu meiden. Denn nur so kann er im geistlichen Leben vorankommen. Ein „schwerer Fehltritt“ hin und wieder ist jedoch bei den meisten Menschen Realität. Dann heißt es sofort zur Beichte gehen und nach dem Fall wieder aufstehen und weiterkämpfen! Doch der Kampf gegen tiefsitzende läßliche Sünden ist schwer. Nun entwickeln sich gewohnheitsmäßige läßliche Sünden ihrer Qualität nach mit der Zeit zu schweren Sünden. Beispiel: Wer als Autofahrer im Straßenverkehr nicht defensiv genug fährt und hin und wieder schlecht über seine Mitmenschen auf der Straße denkt, begeht in der Regel „nur“ eine läßliche Sünde. Bei wem diese Haltung aber verfestigt ist, der wird sich mit der Zeit immer mehr zu einem Verkehrsrüpel entwickeln und wahrscheinlich dann auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden oder sogar gegen sie fluchen. Das sind schwere Sünden. Die Gewohnheitssünde ist häufig der Nährboden, auf dem schwere Sünden wachsen können. Daher sollte man Gewohnheitssünden erst gar nicht entstehen lassen. Wenn sie sich jedoch schon eingepflanzt haben, müssen sie immer wieder, Woche für Woche, gebeichtet werden mit dem Vorsatz, sie durch die Hilfe und Gnade Gottes zu vernichten. Manchmal kann so etwas Jahre dauern. Das ist natürlich erst recht von gewohnheitsmäßigen schweren Sünden (z. B. im sechsten Gebot) zu sagen. Wer immer wieder die gleiche Art von Sünde beichten muß, empfindet vielleicht Scham und Resignation. Man sollte in sich jedoch vielmehr kindliche Dankbarkeit und Zerknirschung gegenüber Gott erwecken, da Er uns immer wieder die Sünde vergeben will. Außerdem ist die häufige Beichte von Gewohnheitssünden auch eine gute Gelegenheit, verborgenen Hochmut und Stolz in uns zu zerstören, sollten wir eventuell meinen, im geistlichen Leben schon fortgeschritten zu sein.

5. Die Beichte sollte nach Möglichkeit und Gegebenheiten in einem Beichtstuhl mit Gitter stattfinden. Die Wichtigkeit der Anonymität besteht auf beiden Seiten. Zum einen ist sie ein Schutz des Beichtenden, so daß er sich ohne Scham und Ansehen der Person ganz öffnen kann. Zum anderen, und das wird häufig nicht bedacht, ist die Anonymität auch ein Schutz für den Priester. Er, dem Einblicke in die tiefsten und dunkelsten Zustände der ihm anvertrauten Seelen zugemutet wird, benötigt eine gesunde Distanz, um seine Aufgabe zu erfüllen. Hinzu kommt, daß der Priester auch nicht immer frei ist von persönlicher Betroffenheit oder gar Scham über die vor ihm aufgedeckte Sünde.

6. Der Priester hat die Pflicht, dem Büßenden eine angemessene Buße aufzuerlegen. Nach der Vergebung der Sünden durch die Lossprechung sind ja noch die zeitlichen Sündenstrafen abzuleisten (so wie ja ein angerichteter Schaden ersetzt werden muß, auch wenn ich ihn bereue). Diese werden (z. T.) durch das Bußwerk nachgelassen (wenn das Bußwerk dem Maße der zeitlichen Sündenstrafe entspricht, d. h., der Priester kann bei einer schweren Sünde nicht einfach ein kurzes Vaterunser als Bußwerk aufgeben). Dazu bewirkt das Bußwerk (die sakramentale Genugtuung) auch noch einen übernatürlichen göttlichen Beistand zur leichteren Vermeidung der Sünden und eine Erhöhung des Gnadenstands. Es war jedoch immer schon Tradition der Kirche, beim Bußwerk eher Milde als zu große Strenge walten zu lassen.
Einen Priester, der kein Bußwerk aufgibt, sollte man auf seinen Fehler aufmerksam machen und ihn bei mangelnder Einsicht meiden.

16 September 2018

Die Herbstquatember

"Der heutige Sonntag geht den Quatenberfasten im Herbste voraus, das bei den Alten Fasten des 7. Monats hieß. Die Väter kündigten diese Bußtage jedesmal dem Volke an und verbunden damit eine Ermahnung zu Buße und Almosengeben. Immer wieder betonen sie, daß christliches Fasten nicht aus Gesundheits- oder Sparsamkeitsgründen geübt werden dürfe, sondern daß sein Hauptzweck die Besserung des Lebens und die Betätigung der Nächstenliebe sein müsse, indem man den Armen zukommen läßt, was man dem Leibe entzieht. Das Quatemberfasten, ein durchaus römischer Brauch, hatte den Zweck die heidnischen Ernte- und Winzerfeste mit christlichem Geiste zu erfüllen. Man ließ daher die Festfeiern mit ihrem Prozessionen durch die Straßen der Stadt und auf dem Lande bestehen, und schob nur vor die hl. Messe, die ein hochfestliches Gepräge trug, das Fasten ein, um Gott den ersten Anteil der neuen Früchte, die Erstlinge der Herbstzeit, zu geben.

Leo der Große machte stets das Volk auf das Quatemberfasten an den vorausgehenden Sonntagen aufmerksam. Unter seinen Werken sind noch neun Reden über das Fasten der Tempora enthalten; sie handeln alle vom Fasten und Almosengeben, keine vom Sonntagsevangelium. Am Schlusse heißt es jedesmal: 'Am Mittwoch und Freitag wollen wir fasten, am Samstag aber feiern wir die Vigilien beim hl. Apostel Petrus.' (So auch in der heutigen 6. Lesung der Sonntagsmatutin, Anm.) Das Fasten am Samstag wurde nicht eigens erwähnt, denn es galt als eine Fortsetzung des Fastens am Freitag und endete erst bei Sonnenaufgang des Sonntags, nach der Vigilfeier in St. Peter."

Ildefons Schuster, Liber sacramentorum, V. Band, Regensburg 1930, S. 154

22 August 2018

Die Orientierungslosigkeit der heutigen Katholiken oder die Frage nach der katholischen Lebensform

Immer wieder wird in traditionstreuen Kreisen richtigerweise auf die Verbindung von Liturgie und Dogma hingewiesen. Als Gewährsmann steht hier der gallische Mönch Prosper von Aquitanien, der zwischen 435 und 442 den Grundsatz überlieferte: „… ut legem credendi lex statuat supplicandi — damit die Regel des Betens die Regel des Glaubens bestimme. Wenn Prosper von Aquitanien auch lediglich die öffentlichen Fürbitten der Kirche (lex supplicandi) erwähnt, besitzt die ganze Liturgie, nicht nur einzelner Texte, in ihrer Grundintention die Beweiskraft für die Frage nach dem authentischen Glaubensinhalt (Fiedrowicz, Michael, Theologie der Kirchenväter. Grundlagen frühchristlicher Glaubensreflexion, Freiburg 2007, 248). Aus dem Glaubensvollzug der Liturgie ist also der Glaubensinhalt zu erschließen. Wenn die Liturgie, das offizielle Beten der Kirche, den Glauben zum Ausdruck bringt, ist sie jedoch nicht Norm des Glaubens, sondern Bezeugung des Glaubens und Quelle theologischer Erkenntnis (Ebd., 251). Denn das rechte Gebet setzt schließlich den Glauben der Kirche voraus und bringt ihn zum Ausdruck. Dieser letzte Gedanke hat dann Papst Pius XII. dazu geführt, in seiner Liturgieenzyklika Mediator Dei aus dem Jahr 1947 den Satz des Prosper von Aquitanien auch umzudrehen: Durch das Gesetz des Glaubens soll das Gesetz des Betens bestimmt werden. Während sowohl Prosper von Aquitanien im 5. Jahrhundert als auch der heiligmäßige Papst in der Mitte des 20. Jahrhunderts hatten selbstverständlich den überlieferten apostolischen Glauben in der Tradition der Kirche vor Augen, der in einer Wechselbeziehung zum liturgischen Beten steht. Dieses symbiotische Verhältnis von Liturgie und Dogma kann aber auch mißbraucht bzw. pervertiert werden. Wir sehen es deutlich spätestens seit den letzten 50 Jahren. Wo das Glaubensgut verundeutlicht oder abgeschwächt wird, hat es auch Auswirkungen auf die Liturgie. Die Liturgie wird verändert, nicht in einem organischen Sinn, sondern als Überlieferungsabbruch, Neuerung (so wie Paul VI. von der „Neuen Messe“ sprach). Eine „neue“ Liturgie kann umgekehrt nicht wirkungslos auf den Glauben sein — wir sehen den Glaubensabfall der Katholiken spätestens seit dem II. Vaticanum. Eine „neue Messe“ bringt auch einen „neuen Glauben“ hervor, samt „neuem Katechismus“ und „neuem Kirchenrecht“.

Was ist also in der heutigen Zeit der Orientierungslosigkeit zu tun?
Am überlieferten Glauben und an der überlieferten Liturgie ist festzuhalten. Reicht das? Nein. Der Lehrsatz von lex orandi und lex credendi ist hinlänglich bekannt. Man müßte ihn allerdings erweitern. Denn zur lex credendi, zum rechte Glauben, gehört als Konsequenz eine lex vivendi vel agendi, ein Gesetz des (richtigen) Lebens oder Handelns. Ich kann nicht den überlieferten Glauben haben und zugleich eine unangemessene Lebensweise. Deshalb gehört seit dem Tridentinischen Konzil die Moraltheologie zur systematischen Theologie mit dem Hauptfach Dogmatik. Diese beinhaltet die Glaubenslehre und Dogmen, jene die aus der Offenbarung stammenden Normen und Anweisungen für das sittliche Handeln. Dieses Handeln schlägt sich dann auch wieder in entfernteren liturgischen Diziplinargesetzen nieder, wie bspw. den Regeln für einen würdigen Kommunionempfang (frei von schwerer Sünde, Nüchternheitsgebot) oder den verbindlichen Festtagen mit ihrer Meßverpflichtung für die Gläubigen. So schließt sich der Kreis über Liturgie-Glaubensgut-moralisches Leben wieder hin zur Liturgie. Der traditionsverbundene Katholik wird also nicht nur die „alte Messe“ aufgrund ihrer Schönheit, Klarheit, Wahrheit und Reinheit besuchen, er erkennt in ihr und durch sie zugleich den überlieferten Glauben, der bis auf die Apostel zurückgeht. Dann aber sieht er auch die Aufforderung, diesem Glauben, ausgedrückt im „gefeierten Dogma“ der heiligen Liturgie, durch sein eigenes Leben zu entsprechen, nach den moralischen Normen der Kirche und durch ein angemessenes sittliches Leben entsprechend dem Evangelium und dem Aufruf, sich zu heiligen bzw. heiligen zu lassen. In all dem erkennt der Katholik die einzigartige katholische Lebensform.

Was ist abschließend zur Orientierungslosigkeit der heutigen Zeit zu sagen? Im Benedictus an jedem frühen Morgen im Offizium der Kirche ist vom „oriens ex alto“, dem Aufgang aus der Höhe, der uns heimgesucht hat, die Rede, Jesus Christus, der hinabgestiegen ist und Fleisch angenommen hat und den wir als oriens, als aufgehende Sonne am Ende aller Zeiten als Weltenrichter zurück erwarten. Nur Christus kann uns die einzig wahre Orientierung geben.

21 Juli 2018

Siebte Interationale Romwallfahrt Des Freundeskreises Summorum Pontificum

Siebte Interationale Romwallfahrt
Des Freundeskreises Summorum Pontificum
26. – 28. Oktober 2018

In 2018 findet die siebte Internationale Romwallfahrt des Freundeskreises von Summorum Pontificum wieder an ihrem gewohnten Datum, dem Wochenende des Christkönigsfestes, von Freitag, dem 26., bis Sonntag, dem 28. Oktober, statt.

14 Mai 2018

Tu es sacerdos in aeternum secundum ordinem Melchisedech

Heute feiert Pastor Dembski den Jahrestag seiner Priesterweihe.


Herzliche Segenswünsche! Wir danken Ihnen für Ihren intensiven Einsatz im Norden und für Ihre Wertschätzung und Pflege der überlieferten römisch-katholischen Liturgie. Vergelt's Gott!




Quellen: Amtsblatt, Erzbistum Hamburg; BNF/Bibliotheque nat'l, France